Zum Weltwassertag am 22. März 2025 - parallel zur ISH in Frankfurt
Wenn wir über den Schutz unserer Gletscher sprechen – das zentrale Thema des diesjährigen Weltwassertags – denken wir meist an den Klimawandel und steigende Temperaturen. Doch es gibt einen weiteren, oft übersehenen Aspekt: Die stille Bedrohung durch Mikroschadstoffe, die über konventionelle Abwassersysteme in unseren Wasserkreislauf gelangen und auch die sensiblen Gletscherökosysteme erreichen.
Die verborgene Bedrohung unserer Wasserreserven

Gletscher speichern etwa 70% des Süßwassers unseres Planeten. Sie sind nicht nur gefrorene Wasserspeicher, sondern auch hochsensible Archive von Umweltverschmutzung. Mikroplastik,
Arzneimittelrückstände und industrielle Chemikalien werden inzwischen selbst in den entlegensten Gletschern nachgewiesen – transportiert durch den globalen Wasserkreislauf und die
Atmosphäre.
Der Schutz dieser lebenswichtigen Süßwasserreserven beginnt nicht erst am Gletscher selbst, sondern bereits dort, wo wir unser Abwasser behandeln. Genau hier setzen wir mit unseren
Pflanzenkläranlagen an.
Pflanzenkläranlagen und Gletscherschutz: Eine logische Verbindung
Während auf der derzeit stattfindenden ISH-Messe in Frankfurt zahlreiche hochtechnisierte Lösungen für die Wasserwirtschaft präsentiert werden, möchten wir den Blick auf eine besonders
nachhaltige Alternative lenken:
Naturnahe Pflanzenkläranlagen leisten einen meist unterschätzten Beitrag zum Schutz unserer Wasserkreisläufe:
- Überlegene Elimination von Mikroschadstoffen: Während konventionelle Klärsysteme bei der Entfernung von Medikamentenrückständen, Hormonen und anderen Mikroverunreinigungen oft nur Wirkungsgrade von 10-30% erreichen, schaffen moderne Pflanzenkläranlagen 60-95% – ohne zusätzlichen Energieeinsatz.
- Kein Energieverbrauch = Kein CO₂-Fußabdruck: In Zeiten, in denen jede eingesparte Tonne CO₂ zum Gletscherschutz beiträgt, arbeiten unsere Anlagen bei entsprechender Geländeneigung vollständig energieautark.
- Wasserrückhalt in der Landschaft: Durch die Integration von Pflanzenkläranlagen in ganzheitliche Wasserkonzepte fördern wir den lokalen Wasserkreislauf – ein wichtiger Beitrag zur regionalen Klimaregulierung.
Innovation im Fokus: Die Kohle-Technologie für maximalen Schutz
Auf der ISH 2025 in Frankfurt diskutieren Experten unter dem Leitthema "Solutions for a Sustainable Future" genau solche zukunftsweisenden Ansätze. Ein besonders vielversprechender Ansatz, der
auch Teil des "Value of Water Conference"-Programms ist, vereint traditionelles Wissen mit modernster Forschung:
Die gezielte Integration von Aktivkohle oder Pflanzenkohle (Biochar) in Pflanzenkläranlagen steigert deren Reinigungsleistung nochmals dramatisch:
- Eliminationsraten für problematische Pharmazeutika steigen von 70% auf über 95%
- Selbst hartnäckige Schadstoffe wie PFAS werden signifikant reduziert
- Die Kohle selbst wird zu einem wertvollen Kohlenstoffspeicher und schließt den Kreislauf
Im Gegensatz zu energieintensiven Verfahren der 4. Reinigungsstufe in Großkläranlagen (Ozonierung, Membranfiltration) nutzt diese Methode die natürlichen Prozesse im Boden-Pflanzensystem – energieeffizient und klimaschonend.
Lokales Handeln, globale Wirkung
Während wir auf der ISH in Frankfurt mitverfolgen können, wie die Wasserwirtschaft zunehmend auf Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft setzt, zeigt unser Ansatz, dass effektiver
Gewässerschutz auch im kleinen Maßstab beginnen kann:
Jede dezentrale Pflanzenkläranlage, die eine konventionelle Alternative ersetzt, bedeutet:
- Weniger Mikroschadstoffe in unseren Flüssen und letztlich im globalen Wasserkreislauf
- Eingesparte Energie und CO₂-Emissionen, die andernfalls zum Gletscherschmelzen beitragen würden
- Ein resilienteres lokales Wassermanagement, das besser an die Herausforderungen des Klimawandels angepasst ist
Unser Beitrag zum Weltwassertag 2025
Zum diesjährigen Weltwassertag mit seinem Fokus auf Gletscherschutz möchten wir das Bewusstsein schärfen für die enormen Potenziale naturnaher Abwasserlösungen. Während auf der ISH Frankfurt die neuesten Technologien präsentiert werden, erinnern wir daran, dass manchmal die natürlichsten Ansätze die nachhaltigsten sind.
Unser Versprechen:
Wir verbinden das Beste aus beiden Welten – das uralte Wissen über natürliche Reinigungsprozesse mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Mikroschadstoffen und Klimaschutz.
Denn letztlich sind es nicht nur die großen industriellen Lösungen, die unsere Gletscher und unser Wasser schützen werden, sondern auch die vielen kleinen, dezentralen Systeme, die direkt an der
Quelle ansetzen und das Wasser bereits reinigen, bevor es überhaupt in den großen Kreislauf gelangt.
Handeln Sie?
Als visionäre entscheiderinnen und Entscheider denken Sie nicht nur an morgen, sondern auch an übermorgen.
Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Abwasserlösung neu denken – für sauberes Wasser, geschützte Gletscher und eine nachhaltige Zukunft.
Fragen Sie direkt einen Beratungstermin für Ihr individuelles Projekt an unter cs@schulz-wassertechnik.de
Denn jeder Tropfen zählt – besonders wenn er sauber ist.